Das Förderprogramm Elektromobilität des BMU

Impuls für die deutsche Automobil- und Zulieferindustrie

 

Bundesumweltministerium fördert elektrische Fahrzeugantriebe mit 100 Millionen Euro

Mit elektrischen Fahrzeugantrieben lassen sich verkehrsbedingte CO2- und Schadstoffemissionen senken - vor allem dann, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Wasser und Sonne stammt. Darüber hinaus können die Traktionsbatterien dieser Fahrzeuge einen wichtigen Beitrag zu Netzstabilisierung und Netzmanagement leisten, und somit auch die Integration fluktuierender Energiequellen (v.a. Windkraft) unterstützen.

Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln. Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf die Straße kommen. Dafür stehen im Rahmen des Konjunkturpakets II insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt 100 Millionen Euro werden innerhalb des Förderprogramms des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) bereitgestellt. Eine entsprechende Förderbekanntmachung zur Elektromobilität wurde am 24. April 2009 veröffentlicht. Die erste Änderung der Förderbekanntmachung finden Sie hier.

Gefördert werden vor allem Feldversuche im Pkw- und Wirtschaftsverkehr, Forschung und Entwicklung im Bereich des Recyclings von Antriebsbatterien, sowie die Untersuchung des ökologischen und ökonomischen Nutzens der Elektromobilität im Rahmen einer Begleitforschung. Das BMU unterstützt ferner die Vernetzung von Elektrofahrzeugen und Energiesystemen mittels moderner Informations- und Kommunikationstechnologie in den E-Energy-Modellregionen sowie den Kauf von Diesel-Hybrid-Bussen durch Kommunen.