Wissenschaftliche Begleitforschung
Um die ökologischen und wirtschaftlichen Effekte der Elektromobilität umfassend bewerten zu können, hat das BMU mehrere übergreifende Forschungsprojekte auf den Weg gebracht. Im Rahmen dieser Vorhaben werden das Öko-Institut und ISOE erstmals ganzheitlich die Emissionswirkungen des Systems Elektromobilität untersuchen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Makroebene, genauer gesagt die Wechselwirkungen zwischen der Stromnachfrage der Fahrzeuge und dem Kraftwerkspark aus erneuerbarer und konventioneller Energie. Das Institut für Energie- und Umweltforschung ifeu nimmt die Mikroeffekte auf Ebene des Fahrzeugs ins Blickfeld: Welche Antriebs- und Nutzungsform verspricht höchste Effizienz und damit geringste Emissionen und Treibstoffkosten für den Nutzer? Um Wachstums- und Beschäftigungseffekte verschiedener Entwicklungspfade der Elektromobilität geht es im Forschungsprojekt der European School of Management and Technology ESMT.
Gegenstand der Förderung sind daher insbesondere folgende Themen:
- Entwicklung eines Modells zur ökonomischen und ökologischen Langfristbetrachtung von Elektromobilität für den Zeitraum bis 2050,
- Bilanzierung der Umweltentlastungspotenziale von Elektrofahrzeugen, die neben der fahrzeugseitigen Betrachtung auch die Interaktionen mit dem Energiemarkt berücksichtigt,
- Zusammenführung und Analyse der Erkenntnisse aktueller Flottenversuche der Bundesregierung,
- Neu- und Weiterentwicklung von Instrumenten, die Markteinführung und Förderung von Elektromobilität in Deutschland an die Nutzung von Strom aus heimischen erneuerbaren Energien koppeln.


