Sauber
Elektrofahrzeuge und Strom aus Wind oder Sonne sind ideale Partner – mobil und emissionsfrei.

Sparsam
ist, Energie wirksam einzusetzen und in reine Bewegung umzuwandeln.

Schonend
ist der Umgang mit Ressourcen, wenn auch das Vorher und Nachher mit berücksichtigt wird.

Praktisch
Alltagstauglicher Einstieg: Für jeden Einsatz das passende Elektromobil.

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Hybridbusse für einen umweltfreundlichen ÖPNV

Mit dem Förderprogramm „Hybridbusse für einen umweltfreundlichen ÖPNV“ beabsichtigt das BMU, die breite Markteinführung von Hybridbussen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zu beschleunigen. Hierfür werden
rd. 10 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Gerade bei Linienbussen, die häufig bremsen und wieder anfahren, kann die Hybrid-Technologie hohe Effizienzpotenziale erschließen. Denn ein wesentlicher Anteil der Bremsenergie kann bei dieser Technologie zurück gewonnen und für den Betrieb eines Elektromotors zur Verfügung gestellt werden. Dieser treibt die Linienbusse vor allem beim Anfahren und im geringen Lastbereich an. Das spart nicht nur Kraftstoff und damit auch CO2-Emissionen, sondern gerade im Haltestellenbereich sinkt die Belastung durch Luftschadstoffe und Lärm erheblich.

Die Förderung wird mit der Einhaltung anspruchsvoller Umweltstandards verknüpft. So muss die Kraftstoffeinsparung gegenüber einem vergleichbaren Bus ohne Hybridtechnologie mindestens 20 Prozent betragen. Die Dieselmotoren der Busse müssen mindestens den europäischen Standard für besonders umweltfreundliche Fahrzeuge (EEV) einhalten und zusätzlich mit einem geschlossenen Partikelfilter und einer Stickoxid-Minderungstechnik ausgestattet sein. Daneben müssen die gültigen EU-Lärmgrenzwerte für schwere Nutzfahrzeuge unterschritten werden.

Dokumente: Förderrichtlinie, Fördergrundsätze, FAQ

Verbundvorhaben RegioHybrid

Am Projekt RegioHybrid wird die Beschaffung von insgesamt 24 Solobussen und sechs Gelenkhybridbussen mit einer Förderung von 4,4 Mio. unterstützt. Das Projekt läuft vom 01.05.2010 bis 30.09.2011. Folgende 10 sächsische Verkehrsbetriebe sind beteiligt:

  • Leipziger Verkehrsbetriebe AG und Leobus GmbH
  • Dresdner Verkehrsbetriebe AG
  • Regionalverkehr Dresden GmbH
  • REGIOBUS Mittelsachsen GmbH, Verkehrsgesellschaft
    Döbeln mbH, Verkehrsbetriebe Freiberg
    GmbH
  • Verkehrsgesellschaft Meißen mbH
  • Müller Busreisen GmbH und
  • Satra Eberhardt GmbH.

Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG

In diesem Jahr sollen zehn Gelenkhybridbusse der Firma Solaris an die Üstra ausgeliefert und in Betrieb genommen werden. Der Einsatz der Hybridbusse erfolgt voraussichtlich hauptsächlich auf der innerstädtischen Buslinie 121, da im schweren Stadtverkehr die höchsten Effizienzpotenziale erschlossen werden können. Das Projekt wird mit 1,1 Millionen Euro von Seiten des BMU unterstützt.

Stadtverkehr Lübeck GmbH

Die Stadtverkehr Lübeck GmbH beschafft fünf Solohybridbusse der Firma MAN sowie fünf Gelenkhybridbusse der Carrosserie HESS AG, um Erfahrungen mit beiden Größenkonzepten zu sammeln. Ein Kernziel des Vorhabens ist die Entlastung der Lübecker Altstadtinsel von Luftschadstoffen und Lärm und damit der Schutz des größten deutschen Flächendenkmals im Rahmen des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Förderung durch das BMU beträgt insgesamt 2,2 Millionen Euro.

Das Begleitprogramm

Zum Förderprogramm wird ein gesondertes Begleitvorhaben durchgeführt. Eine wichtige Komponente ist hierbei die Überprüfung der Einhaltung der umweltrelevanten Fördervoraussetzungen durch Hybridbusse. Dazu gehören die CO2-Einsparung, die Wirksamkeit der Abgasbehandlungssysteme sowie die Einhaltung der Lärmgrenzwerte. Ein weiterer Kernpunkt des Programms sind Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit des Hybridbusbetriebs sowie zur technischen Zuverlässigkeit der Hybridbusse. Bei Bedarf werden die Verkehrsunternehmen auch bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Daneben dient das Begleitprogramm vor allem auch dazu, einen Leitfaden für Verkehrsbetriebe zu schaffen, die in Zukunft die Integration von Hybridbussen in ihre Fahrzeugflotte anstreben.